NABU|naturgucker Akademie

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Hintergründe und Neues aus der Forschung leicht verständlich erklärt

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August 2026

Siebert, Ina [Ina Siebert2] - 8. Aug 2026, 16:09
Schlagwörter: Beobachtungstipps, Vögel
Der größte Watvogel in Europa ist der → Große Brachvogel (Numenius arquata) mit einer Körperlänge von bis zu 60 Zentimetern und einer Spannweite von bis zu 1 Meter. Markant ist auch sein bis zu 19 Zentimeter langer, gebogener Schnabel. Im Verhältnis zum Körper hat kein anderer mitteleuropäischer Vogel einen solch langen Schnabel. Damit pickt und stochert er meist nach Insekten, Schnecken, Regenwürmern und Krebstieren.
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Juli 2026

Schulemann-Maier, Gaby [Gaby Schulemann-Maier], Kuwaczka, Lukas [Lukas Kuwaczka] - 31. Jul 2026, 07:00
Schlagwörter: Meldeportal, NABU|naturgucker, NABU|naturgucker-Akademie
Einige traditionelle Artnamen enthalten Begriffe, die heute als diskriminierend oder rassistisch wahrgenommen werden. NABU|naturgucker hat deshalb die verwendeten deutschen Trivialnamen überprüft und angepasst. Wann solche Änderungen machbar sind und weshalb wissenschaftliche Namen meist nicht einfach ersetzt werden können, beleuchtet dieser Beitrag.
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Siebert, Ina [Ina Siebert2] - 24. Jul 2026, 08:50
Schlagwörter: Beobachtungstipps, Vögel
Zu den bekanntesten Vögeln gehört sicherlich der → Weißstorch (Ciconia ciconia). Sein Anblick und sein Klappern sind uns so vertraut, weil er ein Kulturfolger ist. Lange Zeit hat ihm die extensive Landwirtschaft Nahrung geboten, und in Dörfern und Kleinstädten hat er geeignete Brutplätze gefunden. Mit der intensiveren Landnutzung, der Entwässerung von Feuchtgebieten und dem Einsatz von Pestiziden gingen seine Bestände in Deutschland seit Beginn des 20. Jahrhunderts allerdings stark zurück.
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Siebert, Ina [Ina Siebert2] - 17. Jul 2026, 08:49
Schlagwörter: Beobachtungstipps, Forschung, Reptilien
Nur wenige Reptilienarten sind an die klimatischen Bedingungen in Deutschland angepasst und kommen hier ursprünglich vor: die → Europäische Sumpfschildkröte (Emys orbicularis), 6 Echsen- sowie 7 Schlangenarten. Vor allem durch den Verlust ihrer Lebensräume sind 69 Prozent dieser für die Roten Liste untersuchten Reptilienarten in ihrem Bestand gefährdet. Auf ausgesetzte Haustiere gehen 14 weitere bei uns lebende Schildkrötenarten zurück, wie eine aktuelle Studie mit Citizen-Science-Daten ermittelt hat.
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Siebert, Ina [Ina Siebert2] - 10. Jul 2026, 09:26
Schlagwörter: Forschung, Säugetiere, Vögel
Wälder bedecken ein Drittel der Landesfläche in Deutschland. Sie werden zum größten Teil seit Jahrhunderten genutzt und sind häufig Wirtschaftswälder mit eher gleichförmigem Baumbestand. Grundsätzlich sind Wälder Lebensräume für Tausende Arten von Pflanzen, Tieren und Pilzen. Eine hohe Biodiversität ist für jeden Wald wichtig, denn sie schützt besser bei Störungen beispielsweise durch Wetterextreme. Wie sich strukturelle Vielfalt im Wald auf verschiedene Organismengruppen auswirkt, haben Forschende unter Leitung der Julius-Maximilians-Universität Würzburg untersucht.
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