Wissen
Hintergründe und Neues aus der Forschung leicht verständlich erklärt
Mai 2026
Siebert, Ina [Ina Siebert2] - 8. Mai 2026, 08:43
Schlagwörter: Beobachtungstipps, Forschung, Insekten
Schlagwörter: Beobachtungstipps, Forschung, Insekten

41 Arten von → Hummeln (Bombus) kommen in Deutschland vor. Davon gelten 7 Spezies als weit verbreitet und häufig. Hummeln bewohnen unterschiedliche Lebensräume, sind aber immer auf nektar- und pollenreiche Pflanzen angewiesen. Bis auf eine Art sind sie Nahrungsgeneralisten und besuchen eine große Bandbreite an Blütenpflanzen. Ihre oft lange Zunge macht sie insbesondere für tiefe Blüten zum vorherrschenden Bestäuber.
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Siebert, Ina [Ina Siebert2] - 1. Mai 2026, 08:54

75 bis 100 Millionen Vogelpaare brüten jährlich in Deutschland. Wie entwickeln sich die Bestände unserer Brutvögel und der rastenden Wasservögel? Ein Großteil der für diese Beurteilung notwendigen Daten kommt von ehrenamtlichen Vogelbeobachter*innen: An bundesweiten Monitoringprogrammen beteiligen sich aktuell rund 7.000 Personen. Auf der Plattform ornitho.de tragen rund 50.000 Menschen ihre Gelegenheitsbeobachtungen ein.
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April 2026
Siebert, Ina [Ina Siebert2] - 24. Apr 2026, 08:00
Schlagwörter: Beobachtungstipps, Forschung, Insekten
Schlagwörter: Beobachtungstipps, Forschung, Insekten

Ob im Wald, auf der Wiese oder in unseren Gärten – → Ameisen (Formicidae) sind allgegenwärtig und leisten Enormes für die Ökosysteme. Sie jagen andere Insekten und sind selbst Nahrung zahlreicher Tiere wie Insekten, Spinnen und Vögel, beispielsweise des → Grünspechts (Picus viridis). Ameisen verbreiten außerdem Samen von Pflanzen und durchmischen und verbessern den Boden. In ihren Kolonien hat jedes Individuum seine Aufgabe.
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Siebert, Ina [Ina Siebert2] - 17. Apr 2026, 08:25
Schlagwörter: Forschung, Pflanzen
Schlagwörter: Forschung, Pflanzen

Hitze und Trockenheit setzen unseren Wäldern zu. Prognosen zufolge werden die durchschnittlichen Temperaturen um bis zu 5°C gegenüber der vorindustriellen Zeit steigen. Auswirkungen wird das vor allem auf Wälder mit wenigen Arten oder gar Monokulturen, maschinell verdichteten und entwässerten Böden haben. Naturnahe Wälder mit vielen verschiedenen Arten, Strukturen und einem großen Genpool aus natürlicher Verjüngung können besser auf die sich ändernden klimatischen Bedingungen reagieren.
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Siebert, Ina [Ina Siebert2] - 10. Apr 2026, 08:30
Schlagwörter: Beobachtungstipps, Forschung, Säugetiere
Schlagwörter: Beobachtungstipps, Forschung, Säugetiere

Noch gilt der → Igel (Erinaceus europaeus) in Deutschland als häufig, doch seine Bestände gehen zurück. Nicht bekannt ist das Ausmaß dieses Rückgangs. Straßenverkehr, der bis zu einem Drittel der Tiere töten soll, und der Einsatz von Mährobotern gelten als die größten Risiken für den Insektenfresser. Er steht deshalb auf der Vorwarnliste der Roten Liste.
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