NABU|naturgucker Akademie

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Hintergründe und Neues aus der Forschung leicht verständlich erklärt

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März 2026

Siebert, Ina [Ina Siebert1] - 20. Mär 2026, 08:30
Schlagwörter: Beobachtungstipps, Forschung, Insekten, Pflanzen, Pilze, Säugetiere, Vögel, Weichtiere
Etwa 17 Millionen private Gärten mit einer Fläche von rund 900.000 Hektar gibt es in Deutschland. Sie haben ein enormes Potenzial zur Förderung der biologischen Vielfalt. Naturnahe Gärten sind besonders wertvoll, denn sie können komplexe Lebensgemeinschaften beherbergen. Viele Arten können sie wie einen Trittstein nutzen, um sich auszubreiten, was sich positiv auf die genetische Vielfalt von Pflanzen und Tieren auswirkt.
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Siebert, Ina [Ina Siebert1] - 13. Mär 2026, 08:20
Schlagwörter: Beobachtungstipps, Vögel
Gute Nachricht für alle Vogelbeobachtenden: Dieses Hobby bringt nicht nur besondere Erfahrungen und Freude, sondern zahlt sich auch für die Leistungen ihres Gehirns aus. Schon lange widerlegt ist der Spruch „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr“. Menschen können ihr ganzes Leben lang lernen, und ihr Gehirn kann sich das ganze Leben über an neue Bedingungen und Einflüsse anpassen. Nur so kommen wir in einer sich wandelnden Umwelt zurecht.
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Februar 2026

Siebert, Ina [Ina Siebert1] - 27. Feb 2026, 08:45
Schlagwörter: Forschung, Insekten
Nur mit zuverlässigen Daten zur Anzahl der Arten lässt sich ihr Rückgang erkennen und erfassen. Während Vögel und Säugetiere gut untersucht sind, bestehen in vielen anderen Klassen große Unsicherheiten zur Zahl der Spezies. Zudem sind taxonomisches Wissen und taxonomische Forschung auf der Welt ungleich verteilt. Genauere Kenntnisse über die Artenvielfalt sind wichtig, da diese die Widerstandsfähigkeit von Ökosystemen, den Naturschutz, die Politik und das Verständnis von Evolutionsprozessen beeinflusst.
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Siebert, Ina [Ina Siebert1] - 20. Feb 2026, 08:29
Schlagwörter: Forschung, Säugetiere
Das größte landlebende Raubtier in Europa ist der → Braunbär (Ursus arctos). Als Allesfresser ernährt er sich nicht nur von Fisch, Fleisch, Aas und Insekten, sondern hauptsächlich pflanzlich von Obst, Nüssen, Wurzeln und Samen. Er ist tag-, dämmerungs- und nachtaktiv. Zwei bis sechs Monate hält er Winterruhe und zehrt von den Fettreserven aus dem Herbst. In dieser Zeit kommen auch die zunächst kleinen und wenig entwickelten Jungtiere zur Welt.
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Siebert, Ina [Ina Siebert1] - 13. Feb 2026, 08:48
Schlagwörter: Forschung, Insekten
Wann war die Artenvielfalt von Pflanzen und Tieren in der Feldflur in Deutschland am höchsten? Zur Blütezeit des Römischen Reiches, als neue Pflanzen wie der Wein bei uns angebaut wurden? Nach der Entdeckung der neuen Welt, als z.B. die Kartoffel in Europa eingeführt wurde? Die meisten Arten lebten an der Schwelle zum 20. Jahrhundert in der Feldflur. Damals wurden die landwirtschaftlichen Flächen ausgedehnt, aber es gab noch keine Flurbereinigung oder starken Einsatz von Düngern und Pestiziden.
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