NABU|naturgucker Akademie

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Hintergründe und Neues aus der Forschung leicht verständlich erklärt

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Februar 2026

Siebert, Ina [Ina Siebert1] - 20. Feb 2026, 08:29
Schlagwörter: Forschung, Säugetiere
Das größte landlebende Raubtier in Europa ist der → Braunbär (Ursus arctos). Als Allesfresser ernährt er sich nicht nur von Fisch, Fleisch, Aas und Insekten, sondern hauptsächlich pflanzlich von Obst, Nüssen, Wurzeln und Samen. Er ist tag-, dämmerungs- und nachtaktiv. Zwei bis sechs Monate hält er Winterruhe und zehrt von den Fettreserven aus dem Herbst. In dieser Zeit kommen auch die zunächst kleinen und wenig entwickelten Jungtiere zur Welt.
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Siebert, Ina [Ina Siebert1] - 13. Feb 2026, 08:48
Schlagwörter: Forschung, Insekten
Wann war die Artenvielfalt von Pflanzen und Tieren in der Feldflur in Deutschland am höchsten? Zur Blütezeit des Römischen Reiches, als neue Pflanzen wie der Wein bei uns angebaut wurden? Nach der Entdeckung der neuen Welt, als z.B. die Kartoffel in Europa eingeführt wurde? Die meisten Arten lebten an der Schwelle zum 20. Jahrhundert in der Feldflur. Damals wurden die landwirtschaftlichen Flächen ausgedehnt, aber es gab noch keine Flurbereinigung oder starken Einsatz von Düngern und Pestiziden.
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Siebert, Ina [Ina Siebert1] - 6. Feb 2026, 08:35
Schlagwörter: Beobachtungstipps, Forschung, Säugetiere
In Wäldern mit alten Baumbeständen wie in Dörfern und Städten können wir → Eichhörnchen (Sciurus vulgaris) häufig beobachten. Solange Gärten und Parks genügend Möglichkeiten für Nahrung und Unterschlupf bieten, halten sie sich auch in unserer Nähe auf. Sie sind tagaktiv und einzelgängerisch – nur zur Paarung kommen Weibchen und Männchen zusammen. Obwohl sie so verbreitet und auch beliebst sind, ist über ihre genaue Lebensweise im Jahresverlauf vieles noch nicht bekannt.
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Januar 2026

Siebert, Ina [Ina Siebert1] - 30. Jan 2026, 08:00
Schlagwörter: Forschung, Insekten, Pflanzen
Heiden sind Landschafts- und Vegetationstypen mit Zwergsträuchern auf mageren, oft sandigen Böden. Sie sind meist durch den Menschen entstanden, der die Flächen für die Weidewirtschaft genutzt oder hier Holz und Streu gewonnen hat. Natürlich bilden sich die waldfreien Heiden beispielsweise in Küstengebieten, Fels- und Moorlandschaften. Unter den Pflanzen dominieren Arten aus der Familie der Heidekrautgewächse (Ericaceae). In Europa ist die → Besenheide (Calluna vulgaris) typisch.
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Siebert, Ina [Ina Siebert1] - 23. Jan 2026, 08:45
Schlagwörter: Forschung, Pflanzen
Selten liegen Beobachtungsdaten von Tieren, Pflanzen oder Pilzen über mehrere Jahrzehnte vor, und noch seltener sind sie auf vergleichbare Art und Weise erhoben worden. In der Schweiz gibt es einen historischen Datensatz mit 580 präzisen Vegetationsaufnahmen von je einem Quadratfuß (0,3 Meter x 0,3 Meter). Sie stammen aus dem Zeitraum von 1884 bis 1931 und zeigen den damaligen Artenreichtum von Wiesen und Weiden in Höhen von 300 bis 2.500 Metern.
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