NABU|naturgucker Akademie

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Hintergründe und Neues aus der Forschung leicht verständlich erklärt

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April 2026

Siebert, Ina [Ina Siebert2] - 17. Apr 2026, 08:25
Schlagwörter: Forschung, Pflanzen
Hitze und Trockenheit setzen unseren Wäldern zu. Prognosen zufolge werden die durchschnittlichen Temperaturen um bis zu 5°C gegenüber der vorindustriellen Zeit steigen. Auswirkungen wird das vor allem auf Wälder mit wenigen Arten oder gar Monokulturen, maschinell verdichteten und entwässerten Böden haben. Naturnahe Wälder mit vielen verschiedenen Arten, Strukturen und einem großen Genpool aus natürlicher Verjüngung können besser auf die sich ändernden klimatischen Bedingungen reagieren.
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Siebert, Ina [Ina Siebert2] - 10. Apr 2026, 08:30
Schlagwörter: Beobachtungstipps, Forschung, Säugetiere
Noch gilt der → Igel (Erinaceus europaeus) in Deutschland als häufig, doch seine Bestände gehen zurück. Nicht bekannt ist das Ausmaß dieses Rückgangs. Straßenverkehr, der bis zu einem Drittel der Tiere töten soll, und der Einsatz von Mährobotern gelten als die größten Risiken für den Insektenfresser. Er steht deshalb auf der Vorwarnliste der Roten Liste.
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Siebert, Ina [Ina Siebert2] - 3. Apr 2026, 08:33
Schlagwörter: Forschung, Vögel
Mit rund 6 bis 7,45 Millionen Brutpaaren gehört die → Kohlmeise (Parus major) zu den häufigsten Singvögeln in Deutschland. Bei der regelmäßig im Mai stattfindenden → Stunde der Gartenvögel von NABU und LBV hat sie in den vergangenen Jahren stets den 3. Platz belegt, bei der Anfang Januar stattfindenden → Stunde der Wintervögel den 2. Platz. Ihr Lebensraum sind baum- und gehölzreiche Orte wie Laub- und Mischwälder, Parks und Gärten.
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März 2026

Siebert, Ina [Ina Siebert2] - 27. Mär 2026, 08:28
Schlagwörter: Beobachtungstipps, Forschung, Vögel
Diese Singvogelart beherrscht das Wasser: Schon die Nestlinge der → Wasseramsel (Cinclus cinclus): können schwimmen und tauchen, und das, bevor sie erstmals in die Lüfte steigen. Wasseramseln leben an schnell fließenden und sauberen Gewässern mit einem Untergrund aus Geröll, Kies und Sand. In Deutschland kommt sie vor allem im Wald- und Bergland in der Mitte und im Süden vor.
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Siebert, Ina [Ina Siebert2] - 20. Mär 2026, 08:30
Schlagwörter: Beobachtungstipps, Forschung, Insekten, Pflanzen, Pilze, Säugetiere, Vögel, Weichtiere
Etwa 17 Millionen private Gärten mit einer Fläche von rund 900.000 Hektar gibt es in Deutschland. Sie haben ein enormes Potenzial zur Förderung der biologischen Vielfalt. Naturnahe Gärten sind besonders wertvoll, denn sie können komplexe Lebensgemeinschaften beherbergen. Viele Arten können sie wie einen Trittstein nutzen, um sich auszubreiten, was sich positiv auf die genetische Vielfalt von Pflanzen und Tieren auswirkt.
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